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Gegenſtandes ihrer Begierden: Wie man ſagte, war ihr dies ſogar ſchon in der Kirche begegnet. Sie erwies mir die Ehre, mich zu bemerken und ſich mir gegen Ende des Gottesdienſtes zu nähern. Mit flammendem Geſichte fragte ſie mich, warum ich noch nicht zu ihr gekommen; ich erwiederte, ich würde ihr bei erſter Gelegenheit meine Huldigungen dar⸗ bringen und ſie verließ mich, nachdem ſie mir einen geilen Blick zugeworfen.
Als Herr von Aranda von Aranjuez zurückgekommen war, machte ich ihm einen Beſuch; er nahm mich höflich, aber kälter wie gewöhnlich auf. Auf Veranlaſſung meines Streites mit Mengs und dem unduldſamen Pfarrer be⸗ merkte er, das letztere Abenteuer hätte ſehr ernſt werden können, und ſein Schutz würde unwirkſam gewe en ſein.
Mein Anſehn, ſagte er, ſteht bei den Herren der In⸗ quiſition nicht allzufeſt. In dieſem Augenblicke ſuchen ihre Getreuen ſogar mich durch öffentliche Anſchläge einzu⸗ ſchüchtern.
Was fordert man von Ihnen, Excellenz?
Eine Kleinigkeit, aber ich werde nicht nachgeben. Man will, daß ich wiederum die langen Mäntel und die Hüte mit herunterhängender Krämpe geſtatte.
Und auf einen ſo leichtfertigen Grund hin wagt man Ihnen zu drohn?
Gewiß und ich fordere Sie auf, ſich am nächſten Sonntage nicht bei mir einzufinden; denn wenn ich dem Anſchlage, der dieſen Morgen an meine Thür geheftet wor⸗ den, trauen darf, ſoll mein Haus an dieſem Tage in die Luft fliegen.
Ich bin neugierig zu ſehn, ob es gut fliegen wird, und werde die Ehre haben, Ew. Excellenz Sonntag Mittag meine Aufwartung zu machen.
In der That ging ich an dieſem Tage zum Grafen Aranda. Seine Gemächer hatten nie eine zahlreichere Ge⸗ ſellſchaft vereinigt; das Haus rühgte ſich nicht. Der An⸗ ſchlag, in welchem man dem Miniſter mit dem Tode drohte, falls er ſeine Verordnungen nicht zurücknähme, war in Ver⸗


