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an zählen, und die Liſte iſt lang. Endlich kenne ich in den Naturwiſſenſchaften keine imponirenderen Namen als Ar⸗ chimed und Galiläi.
Dieſe Namen ſtellte ich Don Emmanuel de Roda, der mich mit dem Namen Cervoantes zu ſchlagen glaubte, entgegen. Don Quixote iſt ohne Zweifel ein bewunderungswürdiges Werk, deſſen Tendenz mir aber immer etwas kleinlich vor⸗ gekommen iſt; auch ſind die Epiſoden nicht abwechſelnd ge⸗ nug, und die Form iſt im Allgemeinen monoton. Wie viel guten Willen der Leſer auch haben mag, ſo wird es ihm jetzt doch ſchwer, ſich die unerſchütterliche Tollheit Don Quixrotes zu erklären. Die große Lehre für jede Literatur und jedes Kunſtwerk iſt in einem Sonnet Michel Angelos enthalten, welches beſagt: Der Schri und Künſtler ſoll nicht etwas produciren, was gerſtören wird. Das ſatiriſche Werk des Cervante zu ſeinem be⸗ ſtändigen Gegenſtande eine Lächerl elche ihn nicht überdauert hat.
Trotz meiner Beredtſamkeit blieb Don Emmanuel bei ſeiner Ueberzeugung wie ich bei der meinigen. Dies iſt das gewöhnliche Ende jeder Erörterung. Uebrigens kam er mir auf die freundſchaftlichſte Weiſe enkgegen und äußerte ſein Bedauern über die ſchlechte Behandlung ich im Buen⸗Retiro zu erdulden gehabt; ähnliche Zeichen der Theil⸗ nahme erhielt ich vom Herzoge von Laſſada und dem Für⸗ ſten de la Catolica. Während der drei Wochen, welche ich bei Mengs war, hatte ich Gelegenheit die angeſehenſten und bedeutendſten Männer Spaniens kennen zu lernen; ich dachte daher ernſtlich daran, mir eine Stelle bei der Re⸗ gierung zu verſchaffen, umſomehr als Pauline, meine por⸗ tugieſiſche Dame ‚mir nicht mehr ſchrieb. Obwohl ich Donna Ignazia nicht gerade vernachläſſigte, ſo wurde unſere Ver⸗ bindung doch lockerer, weil der Hidalgo und ſeine Frau immer zugegen waren, wenn ich ſie beſuchte; überdies wur⸗ den unſere Vergnügungen auch dadurch gehindert, daß Ig⸗ nazia ſich einer Menge religiöſer Uebungen unterwerfen mußte. 4 Einige Tage vor der heiligen Woche⸗erließ der König


