Teil eines Werkes 
14. Bd. (1850)
Entstehung
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Gange, aber die beiden Couſinen waren nicht da. Ich fand ſie bei ihrer Tante und ſie ſagten mir, ſie ſpielten nicht, weil Barbaro zu viel Glück habe.

Sie haben alſo verloren, meine Damen?

La, aber mein Bruder gewinnt, ſagte die liebens⸗ würdige Q. 1

Ich hoffe, das Glück wird ſich auch für Sie erkläten.

Wir haben kein Glück.

Als die Tante hinausgegangen war, fragten ſie mich, ob der Lieutenant mir geſagt, daß ſie mit einer ihrer Freun⸗ dinnen auf den Ball kommen würden.

Ich weiß Alles, ſagte ich, und hoffe, daß Sie zu⸗ frieden ſein werden; ich verſpreche mir viel Vergnügen. Ich muß morgen früh mit Ihrem ſchönen Offizier ſprechen.

Sagen Sie nur, wie wir maskirt ſein werden.

So, daß Sie von Niemand werden erkannt werden und allgemeine Neugierde erregen werden.

Wie werden wir aber angezogen ſein?

Sehr gut.

Aber welches Koſtüm werden Sie uns geben?

Das iſt mein Geheimniß, meine Damen. Wie gern ich Ihnen auch gefällig bin, ſo werden Sie doch nicht eher etwas erfahren, als bis Sie ſich verkleiden. Fragen Sie mich nicht, denn ich will mich einen Augenblick an Ihrem Erſtaunen weiden. Ich liebe die Theater⸗Coups. Es iſt dies eine meiner Leidenſchaften. Nach dem Abendeſſen werden Sie Alles erfahren.

Wir ſollen alſo zu Abend ſpeiſen?

Gewiß, wenn es Ihnen Vergnügen macht. Ich bin ein großer Eſſer und halte Sie für zu gutmüthig, um mich allein eſſen zu laſſen.

Da es Ihnen Vergnügen macht, ſo werden wir zu Abend ſpeiſen. Wir werden wenig zu Mittag ſpeiſen, um Ihnen Stand halten zu können. Es thut mir nur leid ſagte Fräulein Q., daß Sie ſich ſo viele Ausgaben machen.

Das iſt ebenfalls eins meiner größten Vergnügen. Wenn ich Mailand verlaſſe, werde ich mir Glück wünſchen