als Gelehrter erſten Ranges mehrere ſehr geſchätzte Werke herausgegeben. Ich habe mit ihm einen Briefwechſel unter⸗
halten, der erſt mit ſeinem Tode aufhörte, welcher vor vier Jah⸗
ren, im Jahre 1792, durch ſeine Schuld oder vielmehr die ſeiner Aerzte eintrat, denn dieſe behandelten eine Krankheit, an welcher Venus keinen Theil hatte, mit Merkur, was ihm noch nach ſeinem Tode üble Nachrede zuzog.
Seine immer noch liebenswürdige Witwe lebt noch in Baiern, geliebt von ihren Freunden und ihren Töchtern, die ſie gut verheirathet hat.
Zu dieſer Zeit langte eine armſelige Komödiantentruppe, Landsleute von mir, in Augsburg an, und ich erwirkte ihnen die Erlaubniß, auf einem elenden kleinen Theater ſpielen zu dürfen. Da ſie zu einer kleinen Geſchichte An⸗ laß gab, die mich beluſtigte, weil ich der Held derſelben war, ſo will ich ſie meinen Leſern mittheilen, in der Hoff⸗ nung, mich ihnen dadurch angenehm zu machen.
Mittel ſindet, in den Staat zurückzukehren. Er verwundete in Warſchau den Grafen Branicki im Duell und ſchrieb mir am 13. Septbr. 1772, daß er den Herbſt 1768 in Spanien verlebt; wie man aber an den Angelegenheiten eines Freundes Antheil nehmen muß, ſo muß man ſich auch mit dem begnügen, was er uns davon ſagen will.“ 4
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