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Der Chirurgus hat ihm verboten zu ſprechen, ſagte die junge Dame, wegen einer Säbelwunde, die er eine halbe
Meile von hier in die Bruſt bekommen h
at, Wir hoffen,
daß er in wenigen Tagen geheilt ſein wird, und daß wir dann unſre Reiſe werden fortſetzen können. Und wo wollen Sie hin, Madame?
Nach Genf.
Als ich eben weggehn wollte, kam die Aufwärterin und fragte mich, ob ich auf meinem Zimmer oder bei Ma⸗ dame zu Abend ſpeiſen wolle. Ich lachte über ihre Dumm⸗ heit und ſagte, ich werde auf meinem Zimmer ſpeiſen, da
ich nicht die Ehre habe, Madame
zu kennen.
Bei dieſen Worten fiel die junge Dame ein und ſagte, wenn ich ihr die Ehre erweiſen wollte, bei ihr zu ſpeiſen,
werde es ihr ſehr angenehm ſein,
und der Mann beſtätigte
mit leiſer Stimme dieſe Verſicherung. Ich nahm die Ein⸗
ladung mit Dank an und glaubte
zu bemerken, daß ihnen
das angenehm ſei. Beim Hinausgehn geleitete mich die
junge Dame bis an die Treppe, Freiheit, ihr die Hand zu küſſen, ebenſo ehrfurchtsvolle wie zärtliche
Auf der Poſt fand ich einen mir anzeigte, daß Madame Morin
und ich nahm mir die was in Frankreich eine Liebeserklärung iſt.
Brief Valenglards, der bereit ſei, nach Cham⸗
béry zu kommen, wenn ich ihr einen Wagen ſchicken wolle, und einen Brief von Desarmoiſes, von Lyon datirt. Er meldete mir, beim Verlaſſen Chambéry's ſei er ſeiner Toch⸗ ter mit einem Schurken begegnet, der ſie entführt, und er
habe demſelben ſeinen Degen in
den Leib geſtoßen und
würde ihn getödtet haben, wenn er den Wagen, der ſie nach Chambéry gefahren, hätte aufhalten können. Er zwei⸗ felte nicht, daß ſie in dieſer Stadt geblieben wären, und bat mich, ſeine Tochter zu beſtimmen, daß ſie nach Lyon zurückkomme. Er fügte hinzu, wenn ſie ſich weigere, ſollte
ich Gewalt bra
uchen und mich eines unglücklichen Vaters
annehmen, der eine theure Tochter reclamire, die ſeiner Ver⸗ ſicherung nach nicht verheirathet war. Er bat mich, ihm
durch einen Expreſſen zu antworten Adreſſe.
„und ſchickte mir ſeine


