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eine Vorladung betrachten. Er empfing mich ſehr höflich, erklärte aber, ich müſſe dem Wirthe die zweihundert Thaler bezahlen, weil derſelbe die falſche Tratte nicht discontirt ha⸗ ben würde, wenn er ſie mich nicht hätte überbringen ſehn. Ich erwiederte, als Richter könne er mich nur dann zur Zahlung verurtheilen, wenn er mich für einen Mitſchuldigen halte. Anſtatt auf meine richtige Bemerkung zu antworten, wiederholte er, daß ich zahlen müſſe. Herr Auditeur, ver⸗ ſetzte ich, ich werde nicht bezahlen.
Er klingelt, indem er mir eine Verbeugung macht, und ich begebe mich nach der Wohnung des Bankiers, dem ich meinen Dialog mit dem Auditeur erzählte. Er war ſehr erſtaunt und auf meine Bitte ging er zu ihm, um ihn wo möglich zur Vernunft zu bringen. Als wir uns trennten, ſagte ich, ich würde bei Gama ſpeiſen.
Als ich zum Abbé kam, erzählte ich ihm, was mir be⸗ gegnet war, und dieſer war empört darüber. Ich ſehe voraus, ſagte er, daß der Auditeur nicht von ſeinem Ausſpruche abgehn wird, und wenn Saſſi's Vermittlung nicht gelingt, ſo rathe ich Ihnen, den Marſchall Botta von der Sache in Kenntniß zu ſetzen.
Ich glaube nicht, daß dies nothwendig iſt, da der Audi⸗ teur mich nicht zum Zahlen zwingen kann.
Er kann etwas noch Schlimmres thun.
Und was denn?
Ihnen abzureiſen befehlen.
Wenn er dieſe Gewalt hat, ſo ſoll es mich wundern, ob er ſie auf eine ſolche Veranlaſſung hin zu brauchen wagt; ehe ich aber bezahle, reiſe ich lieber ab. Gehen wir zum Marſchall.
Wir begaben uns zu dieſem um vier Uhr, und fanden hier den Bankier, der ihn ſchon von Allem in Kenntniß ge⸗ ſetzt. Es thut mir leid, ſagte Saſſt zu mir, Ihnen ſagen zu müſſen, daß der Auditeur nicht Vernunft annehmen will, und daß Sie bezahlen müſſen, wenn Sie in Florenz bleiben wollen.
Ich werde abreiſen, ſobald ich den Befehl bekomme, entgegnete ich, und wenn ich in einen andern Staat komme,


