Teil eines Werkes 
11. Bd. (1850)
Entstehung
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Rathe folgen, entgegnete er, und ich kehrte nach Florenz zurück.

d Ich dachte ſchon nicht mehr an dieſe Sache, als ich am zweitfolgenden Tage Herrn Saſſo⸗Saſſt mit dem Wirthe von Piſtoja in mein Zimmer treten ſah. Der Bankier reichte mir den Wechſel und ſagte, derjenige, der ihn mir gegeben, habe mich getäuſcht; zunächſt ſei er nicht von dem Engländer geſchrieben, deſſen Namen er führe, ſodann aber habe der Lord keine Fonds bei ihm und könne daher keine Wechſel auf ſein Haus ziehn. Dieſer Mann, fuhr er fort, hat den Wechſel discontirt, der Ruſſe iſt abgereiſt, und ſo⸗ bald ich ihm erklärt, daß jener falſch ſei, hat er geſagt, er wiſſe, daß Karl Iwanoff ihn von Ihnen habe, und da er Sie kenne, habe er keinen Anſtand genommen, ihm den Be⸗ trag auszuzahlen, und er fordert nun, daß Sie ihm die zweihundert Thaler wiedererſtatten.

Das iſt eine thörichte Forderung!

Ich erzähle nun Saſſo die Geſchichte mit allen ihren Einzelheiten und zeige ihm den Wechſel des Gauners: ich laſſe den Doktor Vannini kommen, der ihn mir gegebenz und dieſer erklärt, er könne vor Gericht beſchwören, daß er den Wechſel geſehn, ihn geprüft und für gut gehalten.

Der Bankier ſagte nun zum Wirthe von Piſtoja, er könne von mir nicht die Wiedererſtattung fordern; aber die⸗ ſer beharrte bei ſeiner Anſicht und erlaubte ſich zu mir zu ſagen, ich ſei mit dem Ruſſen einverſtanden, um ihn zu be⸗ trügen.

Im höchſten Grade aufgebracht ſtürze ich nach meinem Stocke; da mich aber der Bankier zurückhielt, ſo konnte der Unverſchämte ſich davon machen, ohne Prügel zu bekommen. Sie ſind in Ihrem Rechte, ſagte Herr Saſſo, aber Sie dür⸗ fen kein Gewicht auf die Worte legen, welche der arme Teufel in ſeinem Zorne geſagt hat. Er gab mir die Hand und entfernte ſich.

Am folgenden Tage ſchickte mir der Polizeichef, der Auditeur genannt, ein Billet, in welchem er mich zu ihm zu kommen bat. Ich durfte nicht zaudern, denn als Frem⸗ der mußte ich ſeiner Aufforderung nachkommen und ſie als