Teil eines Werkes 
7. Bd. (1850)
Entstehung
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muß Gewohnheiten, Freunde haben; wir werden ihn auf⸗ finden; ich gebe Ihnen einen Louisd'or für den Tag, wol⸗ len Sie mir das Vergnügen machen, mir denſelben zu opfern?

Ich bin der Ihrige.

Vier Stunden lang ſuchten wir ihn vergeblich in zehn bis zwölf Häuſern. Ueberall ſprach ich mit den Herren und übertrieb die Sache, welche mir über den Hals gekommen war. Man hörte mich an, man bedauerte mich und gab mir den Troſt, daß er ſicherlich nach Hauſe kommen würde, um zu ſchlafen, und daß er mich dann würde hören müſſen. Damit war mir nicht gedient, und ich ſetzte meine Nach⸗ ſuchungen fort.

Um ein Uhr führte mich der Procurator zu einer Dame, welche in der Stadt in großem Anſehn ſtand. Sie ſaß ganz allein bei Tiſche. Nachdem ſie mir aufmerkſam zugehört, ſagte ſie mit der größten Kaltblütigkeit, ſie glaube ſich keiner Ausplauderei ſchuldig zu machen, wenn ſie einem Fremden ſage, an welchem Orte ſich ein Mann befinde, der ſeiner Stellung nach immer zugänglich ſein müſſe. Mein Herr, ich darf Ihnen alſo ſagen, was kein Geheimniß iſt. Meine Tochter ſagte mir geſtern, ſie wäre bei Madame N. zum Abendeſſen eingeladen, und der Intendant würde dabei ſein. Gehen Sie alſo ſogleich hin, und Sie werden ihn bei Tiſche in der beſten Geſellſchaft von Amiens finden; aber, fügte ſie hinzu, ich rathe Ihnen, unangemeldet hineinzugehn. Die aufwartenden Bedienten, welche hin und her gehn, wer⸗ den Ihnen den Weg zeigen, ohne daß Sie nöthig hätten zu fragen. Dort werden Sie ihn ſprechen, mag er wollen oder nicht, und obwohl Sie ihn nicht kennen, werden Sie ihm Alles ſagen, was Sie mir in Ihrem gerechten Zorne über die abſcheuliche Geſchichte geſagt. Es thut mir leid, daß ich bei dieſem hübſchen Theatercoup nicht zugegen ſein kann.

Ich nahm von dieſer achtbaren Dame Abſchied, nach⸗ dem ich ihr meinen Dank geſagt und ich begab mich eiligſt nach dem angegebenen Orte mit meinem Procurator, der