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gen. Als ſie uns erblickten, ſtanden ſie auf und machten uns eine graziöſe Verbeugung. Faſt alle waren von dem⸗ ſelben Alter, die einen blond, die andern braun oder kaſta⸗ nienfarben; es war hier für jeden Geſchmack geſorgt. Wir durchmuſtern ſie alle, indem wir jeder einige Worte ſagen, und treffen dann unſere Wahl. Die beiden Auserwählten ſtoßen einen Freudenſchrei aus, umarmen uns mit einer Wolluſt, welche ein Neuling für Zärtlichkeit hätte halten können und führen uns dann in den Garten, wo wir bis zum Mittagseſſen verweilen wollten. Dieſer Garten war groß und für den Dienſt der Liebe und der ſie vertreten⸗ den Vergnügungen eingerichtet. Madame Paris ſagte zu uns: Gehen Sie, meine Herren, und genießen Sie die ſchöne Luft und die Sicherheit in allen Beziehungen; mein Haus
iſt der Tempel der Ruhe und-der Garlundhelt. Die Schöne, welche ich gewählt, hatte ekwas von Ca⸗
rolinen, und dieſer Umſtand ließ ſie mich köſtlich finden. Aber als wir in der ſüßeſten Beſchäftigung begriffen waren, rief man uns zum Eſſen. Wir wurden recht gut bedient und das Eſſen verſetzte uns wiederum in Stimmung, als das einäugige Weib mit der Uhr in der Hand kam und uns anzeigte, daß unſere Partie zu Ende wäre. Das Ver⸗ gnügen war nach der Stunde abgemeſſen.
Ich ſage Patu ein Wort und nachdem derſelbe einige philoſophiſche Betrachtungen angeſtellt, ſagte er: Wir er⸗ neuern die Doſis und bezahlen noch einmal.
Das ſteht bei Ihnen, meine Herren.
Wir gehen wieder hinauf und nachdem wir zum zwei⸗ tenmale gewählt, erneuern wir die Promenade. Aber die fürchterliche Pünktlichkeit der Dame bereitet uns dieſelbe Unannehmlichkeit wie das erſtemal. Madame, das iſt doch zu ſtark.
1 Mein Freund, gehen wir zum drittenmale hinauf, wäh⸗
len wir noch einmal und bleiben wir die Nacht hier.— Ein köſtlicher Plan, Welchem ich von ganzem Herzen
bettete Billigt Madame Paris den Plan?


