Teil eines Werkes 
4. Bd. (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Dreiundzwanzigſtes Kapitel.

Ich kauke einen ſchönen Wagen und reiſe mit dem alten Capitain und der jungen Franzöſin nach Parma. Ich ſehe Javotte mieder und ſchenke ihr ein Paar ſchöner goldener Armbänder. Meine Verlegenheit hinſichtlich

meiner Neiſegekährtin. Anterhlatung mit dem Capi⸗ tain. Téte-A-tête mit der Franzöſin.

Die Unterhaltung war belebt, und der junge weibliche Capitain beſchäftigte alle, ſelbſt Madame Querini, obwohl ſie ſich keine Mühe gab, den geheimen Verdruß, welchen ſie empfand, zu verbergen. Ich finde es ſonderbar, ſagte ſie zu derſelben, daß ſie zuſammen leben können, ohne mit einan⸗ der zu ſprechen.

Weshalb ſonderbar, Madame? Wir verſtehen uns ſehr gut, denn zu den Beſchäftigungen, welche wir mit einander abzumachen haben, iſt die Sprache nicht ſehr nöthig.

Dieſe mit Anmuth und Lebhaftigkeit ertheilte Antwort brachte die ganze Geſellſchaft zum Lachen, ausgenommen je⸗ doch Madame Querini⸗Giulietta, welche thörichterweiſe ſehr zierig that und dieſelbe zu klar fand. Ich kenne keine Be⸗ ſchäftigung, ſagte ſte zum jungen Offizier, welche man ohne Feder oder Sprache abmachen könnte.

Sie werden mich entſchuldigen, Madame, es giebt ſolche Beſchäftigungen. Das Spiel z. B. iſt eine ſolche Be⸗ ſchäftigung.