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wäre, wiederſahen. Ich verdankte alſo den Gewinn dieſer Summe nur dem Zufalle und Capitani ſiel es ſicherlich nicht ein, ſich darüber zu beklagen, denn da er das gladium cum vagina beſaß, ſo ſtand er in dem Glauben, daß er Beſitzer aller in den päpſtlichen Staaten verborgenen Schätze wäre.
Capitani reiſte am folgenden Tage ab, und ich ſchickte mich an, den Weg nach Neapel einzuſchlagen, aber durch folgendes Ereigniß wurde ich davon abgehalten.
Als ich nach einem kurzen Spatziergange, in den Gaſt⸗ hof zurückkam, übergab mir der Wirth den Theaterzettel, welcher vier Vorſtellungen der Didone von Metaſtaſio im Theater Spada anzeigte. Da ich unter den Schauſpielern und Schauſpielerinnen keine Bekannten fand, ſo beſchloß ich die Vorſtellung am Abend zu beſuchen und am folgenden Morgen mit der Poſt abzureiſen. Eine kleine Furcht vor der Inquiſition trieb mich, und es kam mir ſo vor, als ob
mir die Schergen ſchon auf dem Nacken ſäßen.
Ehe ich in den Schauſpielſaal trat, ging ich in das Ankleidezimmer der Sehhn deleninnen Wund die eiſte ſagte
mir ziemlich zu. Es war eine Bölogneſerin und ſie wurde Nariei genannt. Ich begrüße ſie, und nachdem wir einige conventionelle Reden gewechſelt, fragte ich ſie, ob ſie frei
Lr, wäre. Ich bin, ſagte ſte, nur gegen die Unternehmer
gebunden. Haben Sie einen Liebhaber? Nein. Ich erbiete mich dazu, wenn Sie ſich geneigt dazu fühlen.
Sie lacht mich ſpöttiſch an und ſagt? Nehmen Sie
mir doch vier Billette für die vier Vorſtellungen ab. Ich nehme zwei Zechinen aus der Börſe und laſſe ſie dabei ſehen, daß dieſelbe wohl gefüllt iſt; ich nehme hierauf die Billets, gebe ſie dem Mädchen, welches ſie bediente und wel⸗ ches hübſcher als ſie war, und entfernte mich, ohne ein Wort zu ſagen. Sie ruft mich zurück, ich thue ſo, als ob ich nicht höre, und löſe ein Parterre⸗Billet. Da die Vor⸗
ſtellung höchſt mittelmäßig war, ſo ſtehe ich nach dem erſten
Ballet auf, um fortzugehen, als ich nach der großen Log⸗
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