Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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Ich entwarf eine Liſte aller Gegenſtände, deren ich zu

er ſolle ſelbſt am folgenden Tage nach Ceſena gehen, um die Sachen einzukaufen, aber nicht dabei handeln. Es wa⸗ ren ein Stück weiße Leinewand von 2030 Ellen, Zwirn, eine Scheere, Nähnadeln, Storax, Myrrhen, Schwefel, Oli⸗ venöl, Kampher, ein Buch Papier, Federn, Tinte, zwölf Ta⸗ feln Pergament, Pinſel und ein Olivenzweig, aus welchem ein anderthalb Fuß langer Stab geſchnitzt werden konnte. Nachdem ich meine Befehle auf die ernſteſte Weiſe und ohne die geringſte Anwandlung von Lachen ertheilt, ging ich, entzückt über meine Rolle als Magier, in welche ich mich zu meinem Erſtaunen ſehr geſchickt fand zu Bette. Sobald ich am folgenden Tage aufgeſtanden war, ließ ich Capitani rufen, befahl ihm, täglich nach Ceſena zu ge⸗ hen, dort das große Kaffeehaus zu beſuchen, in dieſem auf Alles was geſagt würde, aufmerkſam zu ſein und es mir zu berichten. Franzia, welcher meinen Befehlen nachgekom⸗ men war, kehrte noch vor Mittag mit Allem, was ich ge⸗ fordert hatte, aus der Stadt zuruͤck. Ich habe nicht gehan⸗ delt und ich bin ſicher, daß die Kaufleute mich für einen Narren halten, denn ich habe ein Drittel mehr bezahlt, als die Sachen werth ſind.

Deſto ſchlimmer für ſie, wenn ſie Sie betrogen haben; aber Sie würden Alles verdorben haben, wenn Sie gehan⸗ delt hätten. Schicken Sie mir Ihre Tochter und laſſen Sie mich allein mit ihr.

Sobald ſie gekommen war, ließ ich die Leinewand in ſieben Stücke ſchneiden, viere von 5 Fuß, zwei von 2 Fuß und eins von 2 ½ Fuß. Dies letztere ſollte die Kaputze des Gewandes bilden, deſſen ich zu der großen Beſchwörung bedurfte. Setzen Sie ſich neben mein Bett, ſagte ich, und fangen ſie an zu nähen. Sie werden hier zu Mittag ſpei⸗ ſen und bis zum Abend bleiben. Wenn Ihr Vater kommt, laſſen Sie uns allein, aber ſobald ich ihn weggeſchickt habe, kommen Sie wieder, um hier zu ſchlafen.

Sie ſpeiſte neben meinem Bette, wo die Mutter Alles, was ich ihr ſchickte, ihr ſchweigend zutrug; und ich ließ ſie

bedürfen glaubte, übergab ſie Franzia und ſagte zu ihm,

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