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erwiderte ich, aber nun ſagen ſie mir, welchen Grund Sie haben zu glauben, daß in Ihrem Hauſe ein Schatz iſt?
Zunächſt, antwortete er, die mündliche Ueberlieferung von Vater zu Sohn während acht Generationen; ſodann heftige Schläge, welche Nachts unter der Erde zu hören ſind. Ferner öffnet und ſchließt ſich meine Kellerthür alle drei oder vier Minuten ganz allein, und dies iſt gewiß das Werk böſer Geiſter, welche wir des Nachts auf den Fel⸗ 55 in der Geſtalt pyramidaler Flammen umherirren ehen.
Wenn es ſich ſo verhält, ſo iſt ſo gewiß wie zweimal zwei viere macht, in Ihrem Hauſe ein Schatz verborgen. Hüten Sie ſich, an der Thüre, welche ſich von ſelbſt öffnet und ſchließt, ein Schloß anbringen zu laſſen, denn ſonſt würde ein Erdbeben entſtehen, welches dieſes Haus in den Abgrund reißen würde. Die Geiſter wollen frei ſein, und ſie zertrümmern alle Hemmniſſe, welche man ihnen ent⸗ gegengeſetzt. 3
Gott ſei gelobt, daß ein weiſer Mann, welchen mein Vater vor vierzig Jahren kommen ließ, uns daſſelbe geſagt hat. Dieſer große Mann bedurfte nur noch drei Tage, um den Schatz ans Licht zu bringen, als mein Vater erfuhr, daß die Inquiſition ſich ſeiner bemächtigen wolle und er ihn deshalb ſchnell entfliehen ließ. Ich bitte Sie, ſagen Sie mir, wie es kömmt, daß die Magie der Inquiſition nicht widerſtehen kann.
Weil die Mönche über eine größere Anzahl von Teu⸗ feln als wir verfügen können. Aber ich bin ſicher, daß hr Vater ſchon viel Geld für dieſen Weiſen ausgegeben hatte.
Ungefähr 2000 Thaler.
Mehr, mehr.
Ich forderte ihn auf, mir zu folgen, und um etwas Magiſches zu machen, tauchte ich eine Serviette ins Waſſer, ſprach dabei ſchreckliche Worte, welche keiner Sprache ange⸗ hörten, und wuſch Allen die Augen, die Schläfe und die Bruſt, welche letztere Javotte mir vielleicht nicht überlaſſen haben würde, wenn ich nicht zuerſt ihrem Vater, ihrer Mut⸗


