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Biſt Du böſe, daß ich vor der Wuth dieſes rohen Menſchen
geflohen? Nein, ich weiß Dir vielmehr Dank dafür, aber erzähle
mir nun, wer dies Individuum iſt.
Es iſt ein Spieler von Handwerk, welcher ſich Graf
Celi nennen läßt. Ich habe hier ſeine Bekanntſchaft ge⸗
macht. Er kam mir entgegen, lud mich zum Abendeſſen ein, veranſtaltete ein Spiel und nachdem er einen Englän⸗ der, den er durch die Verſicherung, daß ich dabei ſein würde, angelockt, eine bedeutende Summe abgenommen, gab er mir fünfzig Guineen mit der Bemerkung, daß er mich bei der Bank betheiligt habe. Kaum war er mein Liebhaber ge⸗ worden, als er auch verlangte, daß ich gegen Alle, welche er betrügen wollte, gefällig ſein ſollte. Endlich iſt er mit mir zuſammengezogen. Die Art wie ich Dich empfangen, hat
ihm offenbar mißfallen. Das Uebrige weißt Du. Da bin
ich nun und werde hier wohnen bleiben, bis ich nach Man⸗ tua abreiſe, wo ich als Tänzerin engagirt bin. Mein Be⸗ dienter wird mir bringen, was ich dieſe Nacht brauche, und morgen ſoll er mir Alles, was mir gehört, hohlen. Ich werde dieſen Schurken nicht mehr ſehen. Ich will Dir allein wgaßddem, wenn Du nicht, wie in Corfu, gebunden biſt und wenn Du mich noch liebft.
Ja, meine theure Marina, ich liebe Dich; wenn Du mir aber angehörſt, muß es ungetheilt ſein.
O, ganz gewiß. Ich habe dreihundert Zechinen und will ſie Dir morgen unter der Bedingung, nur Dir anzu⸗ gehören, geben.
Ich bedarf des Geldes nicht, und will nur Dich ſelbſt
haben. Die Sache iſt alſo gemacht; morgen Abend wer⸗ den wir ruhiger ſein.
Du glaubſt dielleicht, daß Du Dich ſchlagen mußt?
Glaube daß nicht, mein Peund, ich kenne den Mann er iſt
eine feige Memme. Ich muß mein Wort halten. Ich weiß wohl, aber er wird das ſeinige nicht halten,
und das ſ mir lieb. 8.


