Teil eines Werkes 
10. Th. (1864) Memoiren
Entstehung
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Erſtes Kapitel.

Fernere Erlebniſſe auf dem Ball in Bonn. Empfang bei dem Churfürſten von Köln. Frühſtück in Brühl. Erſte Vertraulichkeit. Abendeſſen ohne Einladung bei dem General Uettler. Ich bin glücklich. Meine Abreiſe von-Köln. Die kleine Coscani. Der Schmuck. Meine Ankunft in Stuttgart.

Als ich wieder in meinem Zimmer war, legte ich mein Geld fort, wechſelte die Kleidung und kehrte auf den Ball zurück. Ich ſah den Spieltiſch von neuen Kämpfern beſetzt und einen andern Banquier, der viel Geld vor ſich hatte; allein da ich nicht mehr ſpielen wollte, hatte ich nur wenig Geld bei mir behalten. Ich miſchte mich unter die Gruppen und überall hörte ich die Neugier ausſprechen, zu wiſſen, wer die Maske wäre, welche die erſte Bank geſprengt hatte.

Wenig geſonnen, die Neugierigen zu befriedigen, ſchweifte ich rechts und links umher und entdeckte den Gegenſtand meiner Nachforſchungen in der Unter⸗ haltung mit dem Grafen Verita; ich näherte mich ihnen und hörte, daß ſie ſich von mir unterhielten. Der Graf ſagte, der Churfürſt wollte wiſſen, wer die Maske wäre, die ihn geſprengt hätte, und der General Kettler hätte geſagt, es möchte wohl ein Venetianer ſein, der vor acht Tagen nach Köln gekommen wäre. Meine Dame ſagte ihm, ſie könnte nicht glauben, daß ich gekommen wäre, denn ſie hätte mich ſagen hören, meine Geſund⸗

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