Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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ſich mir auf bey den Regimentern Kavallerie, die ich noch ſonſt Gelegenheit hatte zu ſehen. Das Opernhaus, das nur waͤhrend des Karnevalles

gehffnet wird, iſt ein ſchoͤnes, elegantes Ge⸗

baͤude Friedrächs des Großen. Die Zu⸗ ſchauer haben freyen Zutritt mittelſt Billets, die auf Autoritaͤt des Köonigs vertheilt werden; in das Parterre ſchickt jedes Regiment der Garni⸗ ſon eine gewiſſe Anzahl Soldaten. Zu Fried⸗ richs Zeiten ſoll es nichts Ungewoͤhnliches ge⸗ weſen ſeyn, daß die Soldaten ihre Frauen auf den Schultern hineingetragen haben; die innern Verzierungen ſind, wie ich hoͤre, ungemein prachtvoll. 1 Berlin iſt mit Recht, ſeiner trefflichen Ho⸗

tels wegen, beruͤhmt; in meinem Wohnzimmer,

welches auf die Lindenallee gieng, fand ich jedes Stuͤck von nuͤtzlichen und ſchönen Meublen; das Schlafzimmer, das Sopha und die Waͤſche wa⸗ ren ſehr nett, und beyde Stuben durch Oefen, die man draußen heizte, ſo erwaͤrmt, als wenn es im Sommer geweſen waͤre. Man glaubt, der Englaͤnder ſey ſo ſehr daran gewoͤhnt, beym Kamin zu ſitzen, daß er ſich nicht erwaͤrme, wenn er nicht das Feuer ſaͤhe: hieruͤber muß ich nur bemerken, daß mir die Atmoſphaͤre des

Zimmers ſo angenehm war, daß ich weder an

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