Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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tief iſt, war mit Marktböten voll Butter, Fi⸗ an ſchen, Brod, Pflaumen und Bergamotten be⸗ w⸗ deckt. Ich wohnte der ſehr einfachen Ceremonie La einer Trauung in einer Kirche bey. an Bey unſerer Nuͤckkehr nach dem Wirths: de hauſe, wo ich, nebſt meiner ganzen Geſellſchaft, fuͦ wieder in einem Ballſaale ſchlafen mußte, traf nn ich einen kleinen Herrn mit einer huͤbſchen Stutz⸗ ni peruͤcke, und einem Streifen von einem Barte, ne die nebſt ſeinen Zuͤgen hinreichten, um zu bewei⸗ be ſen, er ſey ein Mitglied der Synagoge; ſein Be⸗ di ſuch bey uns gieng dahin, unſer Geld gegen T dortiges umzuſetzen. Das Poſtgeld betraͤgt zehn gute Gro ſchen ve auf die deutſche Meile 7 Da ein Conrir angelangt war, um ſundert zu Poſtpferde fuͤr das neu verheirathete Paar, die me Großfuͤrſtin von Rußland und den Erbprinzen ge von Weimar, zu beſtellenſo verloren wir kei⸗ es nen Augenblick, um uns in Bewegung zu ſetzen; 0 unſer Fuhrwerk war wieder ausgebeſſert, wir in giengen daher gleich ab, und erreichten den naͤch⸗ ge ſten Abend Frauenburg; der Wagen hielt hir au am Fuße eines faſt perpendikulairen Huͤgels, auf un

deſſen Spitze man ein ſehr großes Gebaͤude von rothen Backſteinen wahrnahm, das ein Kloſter an und eine katholiſche Kirche in ſich faßt. Es ſien S6