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Haͤnde winden. Das Ganze dieſer abſcheulichen Wuͤſteney hatte das Anſehen der Negion des Hungers.
Da ſich der Wind anderte, wagten wir uns von Neuem auf den See, und nachdem wir ein wenig geſegelt waren, wurden wir in unſerm kleinen offnen Boote, worin ſich kaum Platz fuͤr den Steuermann fand, ſo weit fortgetrieben, daß uns das Land außerm Geſichte lag; der Wind nahm zu, und es fiel ſtarker Regen: endlich, als wir alle Hoffnung aufgegeben hatten, je ans Land zu kommen, zeigte ſich ein guͤnſtiger Wind, und um zehn Uhr Abends erreichten wir
den Quay des Poſthauſes Nidden. Nach einge⸗
nommenem Abendeſſen wieß man uns in einem
großen Zimmer unſere Krippen an; hier waren
wir von vierzehn ſchlafenden angekleideten Frauen⸗ zimmern umgeben, die wol paſſende ſchöne Lon⸗ doner Kohlentraͤgerinnen haͤtten abgeben koͤnnen. Am folgenden Morgen, als wir im Begriff ſtan⸗ den abzufahren, uͤberreichte man uns eine erſtaun⸗ liche Rechnung. Dieſer Betruͤgerey widerſetzten wir uns, unter vielem Streit, gluͤcklich.
Das Land gewaͤhrte, je mehr wir uns Koͤ⸗ nigsberg naͤherten, einen angenehmen Anblick: in den Wirthshaͤuſern wurden wir beſſer bedient:
auch fanden wir hier— etwas Koöſtliches fuͤr


