Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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ſo viel möglich im Waſſer gehen ließen, kamen wir nach dem erſten Poſthauſe, welches mitten unter Sandbergen liegt. Hier erſu hren wir, daß ſich einige vor uns angekommene Reiſende aller Pferde bedient hatten; unſere Wirthin em⸗

pfahl daher, uns mit den Fuhrwerken in einem Boote einzuſchiffen, welches zu dergleichen Faͤllen beſtimmt iſt, und auf dem See bis zur naͤchſten Station zu fahren; wir befolgten dieſen Rath,

und ein fettes, junges, zum Poſthauſe gehöriges

Maͤdgen, das ins Waſſer gieng und uns den Ruͤcken zudrehete, ſchob das Boot vom Ufer ab. Wir ſegelten mit einem kleinen guͤnſtigen Winde fort, der aber, nachdem wir ungefaͤhr ſieben eng⸗ liſche Meilen zuruͤckgelegt, gaͤnzlich nachließ; wir fuhren daher auf einem Fluͤßchen nach einigen elenden Fiſcherhütten, und brachten unter deren Daͤchern, mit Haͤhnen, Huͤhnern, Enten, Schweinen und Hunden eine unangenehme Nacht hin: grade als wir uns niedergelegt, trat ein engliſcher Ma⸗ troſe mit einem etwas ernſthaften, aber doch kei⸗ nem troſtloſen Geſichte, hinein, um, wie er ſich ausdruͤckte, einige ſeiner Landsleute zu ſehen, welches, wie er hoffe, uns nicht beleidigen werde. Der arme Menſch erzaͤhlte, wie er vor einigen Naͤchten an der Kuͤſte dieſer traurigen Gegend Schiffbruch gelitten. Nachdem wir ſeine Ge⸗