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freundſchaft genießen, und nicht Unbequemlich⸗ keit leiden; verlaſſen Sie ſich auf mich, ich will gleich fuͤr Sie ſorgen.“ Er verneigte ſich, er⸗ theilte einen ihm von ferne folgenden Officier
Befehle, und gieng weiter. Dieſer liebenswuͤr⸗
dige Mann war der Graf Meriandoff, Gou⸗ verneur vom ruſſiſchen Finnland, der gluͤcklicher⸗ weiſe fuͤr uns, eine Stunde vorher von Wiburg angelangt war. Bald darauf kam ein Officier
zu uns, und fuͤhrte uns nach einem ſehr huͤb⸗
ſchen Hauſe, welches einem bemittelten Ruſſen gehörte. Unſer guͤtiger Wirth, der ein wenig Engliſch ſprach, brachte uns in ein großes Aſ⸗ ſembleezimmer, wo wir auf zwey ſchoͤnen, auf Stuͤhlen ruhenden Betten ſchliefen. Unſern ar⸗ men Bedienten ſchaͤtzte der Wirth fuͤr nicht hö⸗ her, als einen treuen Hund, und er durfte ſich daher ein Bett auf dem Boden des Entréezim⸗ mers von unſern großen Roͤcken machen, um ſo die Nacht zuzubringen.. Den Tag darauf beſahen wir die Stadt, die klein, aber huͤbſch iſt. Aus dem Viereck, worein ſich das Wachthaus, ein Gebaͤude von Backſteinen, die mit Stucko uͤberzogen ſind, be⸗ findet, und welches gruͤn und weiß angemahlt iſt, kann man faſt jede Straße ſehen. Hier
war es, wo Catharina II. und Guſtav III.
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