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. in den Saͤulen verborgen ſind, erwaͤrmt wer⸗ den wird. Es waren zu der Zeit keine Pflan⸗ zen hier. Das Zimmer zu dem Muſeum iſt noch nicht fertig; der Plan dazu iſt aber treff⸗ lich. Das Zimmer zu Vorleſungen iſt ſehr ge⸗ raͤumig, huͤbſch, und geht in den Theil des Gar⸗ tens, der fuͤr die Studenten in Ordnung ge⸗ bracht iſt, unter einem gewölbten Gange. Die Pflanzen in dieſem Garten, ſind nach dem Lin⸗ neiſchen Syſtem geordnet. Die Univerſitaͤts⸗ bibliothek ſoll jetzt nicht mehr den großen Ruf verdienen, den ſie ſonſt hatte: man hat ſie in drey Zimmer vertheilt, wovon das erſte fuͤr die ſchöͤnen Wiſſenſchaften, die Geſchichte, und Ra⸗ turgeſchichte beſtimmt iſt; das zweyte fuͤr Mis⸗ cellaneen, ward der Univerſitaͤt von dem vori⸗ gen Köͤnige eingeraͤumt; und in dem dritten befinden ſich die Schriften der Theologie, In⸗ risprudenz und Medicin. Dieſe Bibliothek iſt zu verſchiedenen Zeiten durch die literariſchen Sammlungen derjenigen Laͤnder, deren ſich die ſchwediſchen Truppen bemaͤchtigt hatten, ver⸗ mehrt worden. Der Bibliothekar, der einige Jahr bey Sir Joſeph Banks in gleicher Eigenſchaft gelebt hatte, zeigte uns ein ſehr koſtbares Manuſkript einer gothiſchen Ueber⸗ ſetzung der vier Evangeliſten, die aus dem vier⸗
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