Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

48

Stärke des Ausdrucks fuͤhlen, ohne uͤber die 8

genommene Freyheit ihn zu aͤußern, beleidigt de zu ſeyn. Sie ſprechen engliſch mit dem gehoͤrie ſa gen Accent, eben ſo wie franzoͤſiſch und deutſch 1 recht fließend. Die engliſche Sprache macht te

einen großen Theil der weiblichen Erziehung aus. Als ich einem daͤniſchen Frauenzimmer uͤber

die genane Kenntniß des Engliſchen ein Kompli⸗ 2 ment machte, erwiederte ſie,wir ſind genot 4 ./ un athigt es zu lernen, ſo wie auch das Franzoͤ⸗ aſiſche und Deutſche zu unſerer eigenen un Vertheidigung, ſonſt muͤßten wir haͤnfig. 21 ſtumm ſitzen, welches, wie Sie wiſſen, eine aͤu⸗ I ßerſt unangenehme Lage fuͤr ein Frauenzimmer ge iſt, denn jenſeits der Inſeln, naͤmlich Seeland ih nund Fünen, verſtehet man unſere Sprache, die lis ein Dialekt der Teutoniſchen iſt, nicht. Dies T fand ich nachher auch beſtaͤtigt; auf meinem er Ruͤckwege von Preußen nach Holſtein mußte jer ein daͤniſcher Unterofficier, als er einen Rekru⸗ de ten aus dieſer Provinz unterrichtete, in deut⸗ le ſcher Sprache mit ihm reden. a1 Hier, ſo wie in Frankreich ſteht die Geſell⸗ e ſchaft mit der Dame vom Hauſe vom Tiſch be auf, und zieht ſich auch ſo wie ſie zuruͤck. Im te Garten fanden wir Kaffee und einen naͤrriſchen.1

Kerl, nemlich einen wandernden norwegiſchen

3