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Zeiten von Friedrich dem Vten Auf unſerem Wege ſahen wir verſchiedene Stoͤrche, die dann, wenn wir uns ihnen naͤherten, keine andere Zeichen der Unruhe von ſich gaben, als daß ſie ſich von uns entfernten. Das Land von Sla⸗
gelſe e nach Ringſtaͤdt iſt ſehr maleriſch.
Die aͤlteſte Kirche in Daͤnnemark befindet ſich in dieſer Stadt; ſie iſt aus Backſteinen gebaut,
mit drey niedrigen Thuͤrmen: es giebt hier
einige ſehr alte koͤnigliche Grabmaͤhler, die hauptſaͤchlich mit der Aſche der Abkoͤmmlinge Sweyn II. angefullt ſind, und mit dem Pfla⸗ ſter gleiche Hoͤhe haben. Wir kamen durch vie⸗ le Buchen⸗ und Eichenwaͤlder, die die Kuͤſten verſchiedener großen und ſchoͤnen Seen bedekten. Als wir uns der Hanptſtadt naͤherten, erſtaun⸗ ten wir daruͤber, daß alles wohlfeiler wurde, und die Pferde und Poſtillions, elender und ſchlech⸗ ter ausſahen.
Ich muß hier zur Ehre des ſchoͤnen Geſchlechts anfuͤhren, daß ob wir gleich zu Zeiten verlegen waren, uns wegen unſerer Unwiſſenheit in der daͤniſchen Sprache verſtaͤndlich zu machen, und alle Gebaͤrden bey den Maͤnnern erſchoͤpft hat⸗ ten, ſo fanden wir immer, daß die Frauenzim⸗ mer uns mit einem Drittel unſerer pantomimi⸗ ſchen Sprache beſſer verſtanden; und bis ans


