Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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wel⸗ inzen antel

Drittes Kapitel.

Es iſt kaum nothwendig zu bemerken, daß die daͤniſche Regierung unbeſchraͤnkt iſt. Der Dä⸗ ne iſt gutmuͤthig und fleißig, er liebt die hitzi⸗ gen Getraͤnke, iſt aber ſelten betrunken; die Strenge des Klimas macht dieſen Hang ſehr natuͤrlich, indeß iſt ſein Betragen dann, wenn er ſich dieſem uͤberlaͤßt, nicht beleidigend.

Beym Fruͤhſtuͤck zu Corſoer kam ein Dä⸗ ne von Anſehn in das Zimmer; die Wirthin, eine erſtaunlich unbehuͤlfliche aufgeraͤumte Per⸗ ſon, in Stiefein, oͤffnete ohne ein Wort zu ſa⸗ gen ihren Schenktiſch, und nahm eine Bou⸗ teille Branntwein heraus, uͤberreichte ihrem Gaſt ein großes Weinglas voll, dieſes trank jener hinein, als wenn es eben ſo viel Kokos⸗ milch geweſen waͤre, und ging darauf gleich fort.

Man ſagt, die Inſel Seeland habe ein ſehr uͤppiges Anſehen, und an pitoresken Scenen