Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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Fahrt, die jeden der an die Geſchwindigkeit ei⸗

ner engliſchen Poſtkutſche gewöhnt iſt, unzufrie⸗

den macht. Die Tiefe der Wege war hieran lediglich ſchuld, denn auf beſſerem Boden liefen die Pferde recht ſchnell.

Kurz nach unſerer Ankunft im Wirthshauſe,

uͤberreichte uns der Fuͤhrer ein kleines gedrucke⸗

tes Papier welches den Reiſenden anwieß ſeine

Meinung uͤber das Fahren des Poſtillions an⸗

zugeben, die nachher dem Poſtmeiſter unterwor⸗ fen wird. Und wenn dann ein Grund zur Kla⸗

ge ſich zeigt, ſo wird der Poſtillion nach einer

Verordnung der Regierung beſtraft.. Wenn ein Reiſender auf eine daͤniſche Poſt⸗ ſtation kͤmmt, ſo muß er es als ein Gluͤck an ſehen wenn ſeine Geduld nicht auf die Probe geſtellt wird, indem er gewoͤhnlich eine Stunde auf Pferde, die ihn weiter bringen ſollen, und zur Zeit ſeiner Ankunft auf einem entfernten Anger graſen, warten muß. Unſer Gaſthof war zugleich das Poſthaus, wodurch man aller Orten die groͤßte Bequemlichkeit erhaͤlt. Flensburg iſt eine groſe Handelsſtadt, dabey reinlich, und hat eine angenehme Lage; es iſt mit herrlichem Waſſer aus Fontainen verſehen; die in gewiſſen Zwiſchenraͤumen im Centro der Hauptſtraße angebracht ſind. Die Haͤuſer glei⸗