Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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Fluͤgelthuͤren in der Mitte hatten, und die Ge⸗ baͤude, die zu dem Meyerhofe gehoͤrten, auf einer Seite, und das Wohnhaus auf der andern; alles zuſammen war auf einem Erdgeſtoße be⸗ befindlich und unter einem Dache.

Gegen Flensburg hin ward das Land immer ſchoͤner, und wir nahmen die wundervolle Acti⸗ vitaͤt wahr, womit die Natur ſich aller Orten anſtrengte, in einem Klima, welches ſie ſo ſehr in Anſehung der Zeit einſchraͤnkt; wir hatten den zoſten May, und der Boden war noch 3 Wochen vorher mit Schnee bedeckt geweſen, und einige heftigen Winde gaben uns ſehr fuͤhlbar zu erkennen, daß der Winter ſich noch nicht ſehr zuruͤckgezogen habe.

In einem Wirthshauſe, wo wir zu Mittag aßen, fanden wir herrliches geraͤuchertes Rind⸗ fleiſch, ſuͤße Butter, gutes Brod, welches wie die engliſchen Tops gebacken war und elenden Landwein. In unſerm Speiſezimmer ſtanden das beſte Porcellaͤn und glaͤſerne Tumler zum Gepraͤnge auf den Betthimmel. Ich freute mich, daß, waͤhrend der Poſtillion fuͤr ſich ſelbſt ſorgte, er auch ſeine Pferde nicht vernachlaͤßigte.

Um 8 Uhr Abends kamen wir nach Flens⸗ burg, und hatten 25 engliſche Meilen in 9 Stun⸗ den zuruͤckgelegt; es war dieß eine langwierige