Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

eil

143

unter Titus zerſtoͤrte Jeruſalem wieder herſtellen ließ, gab der Stadt auf dieſer Seite eine ſo an⸗ ſehnliche Erweiterung, daß der Golgatha und das heilige Grab in die Ringmauer kamen. Was ſich gegen dieſe Anſicht ſagen laͤßt, hat Clarke in ſ. Travels(Band 4, S. 309 ff.) zuſammen⸗ geſtellt. Er glaubt(ſ. ebendaſ. S. 321 ff.) das Grab des Heilands in einer der Grabhoͤhlen gefun⸗ den zu haben, die man an den Seiten eines, dem Berge Sion gegenuͤber liegenden Berges ſieht. Man vergleiche ſeinen Brief aus Jeruſalem, der ſich in The Life and remains of the Rev. E. D. Clarke(London 1824. 4.) S. 467 ff. findet. Er glaubt, daß hier, wo die Karaiten, unter allen Juden die ſtandhafteſten Anhaͤnger alter Gebraͤuche, ſtets ihre Todten begruben, auch der fromme Jo⸗ ſef von Arimathia ſeine Grabſtaͤtte gehabt haben muͤſſe, und die oͤrtliche Lage eines jener Graͤber ſcheint ihm mit den Worten der Evan⸗ geliſten uͤbereinzuſtimmen.

S. 96. Auch Schultz(ſ. Leitungen des Hoͤchſten,

Bd V, S. 100 f.) ſpricht von dem muthwilligen Laͤrm der Pilger, beſonders beim Anzuͤnden des heiligen Feuers.

Ende des dritten Theiles.