Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
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tragen auf den Fingern kleine Schellen, welche ſie wie die Italiener und Spanier die Caſtagnetten gebrauchen. Auch haben ſie Handtrommeln ver⸗ ſchiedener Art, deren Geſtalt von dem, in Aegyp⸗ ten gewoͤhnlichen Kuͤrbiß entlehnt zu ſein ſcheint. Sie pflegen den Tanz auch mit Geſang zu beglei⸗ ten, wenn man die ſtete Wiederkehr eines gellenden Tones ſo nennen will, den ſie durch Anſchlagen der Zunge an den Gaumen hervorbringen, ohne ein deutliches Wort dabei hoͤren zu laſſen.

S. 91. Chriſten und Franken durften nicht auf Pfer⸗

den reiten, und wenn ein vornehmer Moslem vor⸗ uͤberritt, wurden ſie gezwungen abzuſteigen, bis er ſich entfernt hatte.

S. 92. Ueber Caviglia's wichtige Unternehmungen

und Entdeckungen gibt der 19te Band des Quar⸗ terly Review S. 395 ff, nach den Mittheilungen des britiſchen Conſuls Salt in Alexandria, um⸗ ſtaͤndliche Nachricht. Nach des Verfaſſers Ver⸗ muthung iſt Caviglia der Eigenthuͤmer eines, im mittellaͤndiſchen Meere handelnden Schiffes. Er war uͤberzeugt, daß unter den Alterthuͤmern Ae⸗ gyptens noch manche Entdeckungen zu machen waͤ⸗ ren, die neues Licht auf die Gebraͤuche und Ge⸗ wohnheiten der ehemahligen Bewohner des Landes werfen koͤnnten, beſonders aber reizten die Pyra⸗ miden von Oſchiſeh ſeine Aufmerkſamkeit, und er 9*