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mehre Stufen hinabfuͤhren, traͤgt den Nahmen des hei⸗ ligen Petrus. Die einzige Herberge fuͤr Reiſende bietet das Haus eines Sheikh's, das man fuͤrchtet, weil es von unzaͤhligen Floͤhen bewohnt wird. Wir waren ſo gluͤcklich, ihnen zu entgehen. An der Kuͤſte, in einiger Entfernung ſuͤdlich von der Stadt, fſind warme Heilbaͤder, die viel gebraucht und ſehr geſchaͤtzt
werden. Am aͤußerſten Ende des nordoͤſtlichen Ge⸗
ſtades ſollen einige Truͤmmer des alten Caper⸗ naum zu ſehen ſein.
Die Stadt wird meiſt von Juden und einigen Tuͤrken bewohnt. Wir hatten Empfehlungen von dem armeniſchen Kloſter an einen reichen alten Juden, der uns zum Gluͤcke gaſtfreundlich aufnahm. Die Zimmer waren huͤbſch eingerichtet. Der Tiſch wurde Mittags und Abends mit verſchiedenen Fleiſchgerich⸗ ten und mit Wein beſetzt, und das Fruͤhſtuͤck war auf europaͤiſche Weiſe bereitet. Der alte Jude war ein Kaufmann aus Haleb, wo mehre ſeiner Soͤhne im Ucberfluſſe lebten, er aber hatte ſich in ſeinem ho⸗ hen Alter, im achtzigſten Lebensjahre, dieſes Haus, weit von ſeiner Heimat, gebaut, um am See Tibe⸗ rias zu ſterben. Die Juden haben zuweilen eine ungemein ſarke Anhaͤnglichkeit an die Schaupläͤtze des Ruhmes und der Herrlichkeit ihrer Vaͤter. Als wir laͤngs dem Geſtade wanderten, trafen wir zu⸗ weilen polniſche Juden, meiſt aͤltliche Leute, die ihre
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oß in der Abſicht verlaſſen hatten, ihre
Heimat b
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