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trauriger Stimme. An ihrer Spitze war der Prie⸗ ſter. Ihnen folgte die Leiche, die ſechs Maͤnner anf den Schultern trugen. Sie lag ganz bedeckt auf einer offenen Bahre. Mehre Weiber folgten, und ließen von Zeit zu Zeit lautes Geſchrei und Wehklagen hoͤren, um ihren Schmerz zu zeigen. Ich miethete ein Paar Eſel, und machte eintn Ritt ins Binnenland nach Monfalut. Ein jun⸗ ger Araber von unſerem Fahrzeuge war mein Be⸗ gleiter. Wir durchzogen eine Ebene, und gingen uͤber eine Faͤhre, die man der Ueberſchwemmung wegen angelegt hatte, und als wir an einigen huͤb⸗ ſchen, faſt ganz in Palmenwaͤlder begrabenen ara⸗ biſchen Doͤrfern vorbeigekommen waren, deren eines eben Jahrmarkt hielt, betraten wir eine Sandwuͤſte, die links von einem Theile der lybiſchen Gebirgkette begraͤnzt war. Nach einiger Zeit kamen wir zu ei⸗ ner hohen Mauer, die einen viereckigen Raum um⸗ ſchloß. Wir waren neugierig, das Innere kennen zu lernen, und fanden ein koptiſches Doͤrfchen, das aus fuͤnf bis ſechs Huͤtten beſtand. In der Mitte erhob ſich eine einſame hohe Palme. Die armen Leute fuͤhrten uns in ein ſchlichtes kleines Gebaͤude, das ſie ihre Kirche nannten. Das Innere deſſelben war matt erleuchtet, und ein Vorhang bedeckte den Eingang eines Gemaches, welches das Allerheiligſte bildete, und woraus ſie zwei armſelige Oehlgemaͤhl⸗ de, die heilige Jungfrau und den Heiland vorſtel⸗


