Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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guren find von verſchiedenen Farben, einige hell und tief blau, gelb oder roth, und mit Weiß auf⸗ gehoͤht; bald ſind ſie im verjuͤngten Maaßſtabe, bald drei bis vier Fuß hoch. Die Gruppen ſtellen hier die Fortſchritte der Kuͤnſte oder die Erzeugniſſe des Ackerbaues vor; dort ſieht man einen langen andaͤchtigen Aufzug, dort einen Monarchen, der in glaͤnzendem Schmucke auf dem Throne ſitzt, und ſeinen Unterthanen Gehoͤr gibt, oder eine Todten⸗ feierlichkeit, wo eine Leiche, von Trauernden um⸗ geben, auf der Bahre liegt. Auch ſieht man ver⸗ ſchiedene Thiere in Lebensgroͤße, und mehre Schlan⸗ gen, deren verſchiedene Farben und Windungen ſchoͤn dargeſtellt ſind, beſonders eine in der Groͤße der Rieſenſchlange. Die Zuͤge der Weiber in die⸗ ſen Darſtellungen ſind ganz neu⸗aͤgyptiſch, ein ova⸗ les Geſicht, eine ziemlich dunkle Hautfarbe, volle Lippen, ein ſanfter, milder, durchaus afrikaniſcher Ausdruck. In einigen Gemaͤchern ſind die Bild⸗ werke an den Waͤnden und an den Decken nur zum Theil ausgefuͤhrt, und offenbar iſt die Arbeit unvoll⸗ endet geblieben. Der Ehrgeiz eines Koͤnigs, der ſein Andenken verewigen, oder ſeine Gebeine gegen jede Stoͤrung bewahren wollte, haͤtte keinen Ort waͤhlen koͤnnen, der paſſender geweſen waͤre, und das Gemuͤth lebhafter ergriffen haͤtte.

Wir verließen Theben in derſelben Nacht, und hielten erſt bei Keneh wieder an. Unterwegs ſahen