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Da erhob ſich eine Stimme, die bisher ſtumm ge⸗ blieben war.
Es war die Stimme eines jungen Mannes und ſie ſprach alſo: 4
„Eine Verſöhnung läßt ſich gleichwohl denken, wenn beide Unglücksfälle, ſowohl der eine wie der an⸗ dere, geheim geßalten werden. Emils Geliebte beſitzt eine Freundin— möge ſie die zweite Schwiegertochter meinger Eltern werden, und das Glück des lebenden Sohnes wird ſie überreden im Namen des todten Soh⸗ nes, die einzige Entſchädigung zu geben, von der er ohne Zweifel in ſeiner Todesſtunde wünſchte, daß ſie ſeiner Verlobten zu gut kommen möchte.“
Dieſer Vorſchlag wurde blos nach einer Seite hin überlegt. Er war das Einzige, wozu des Kommerzien⸗ raths ſtarrer Sinn ſich bewegen ließ.
„Mag es ſo ſein,“ hatte er geäußert,„ſo will ich die doppelten Ehrenverbindlichkeiten meines armen Soh⸗ nes decken: ſeine pekuinären⸗Schulden und die Schuld gegen das Mädchen, das wir unter dieſer Bedingung Tochter nennen wollen!“
Aber der Pfarrer und der Doktor wollten nichts davon höxen.
Und mit Verdrus gegen denjenigen, der den Vor⸗ ſchlag vorgebracht hatte, entfernten ſie ſich hoffnungslos.
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Aber wer war thätig, als ſie aufgehört hatten zu wirken?
Wer kam am ſpäten Abend in das Zimmer Viola's, die aus Jeanne Sophiens Zimmer weggewieſen worden war? Wer anders als Laura, welche nicht durch den ehrlichen Lars Moritz, wohl aber durch Charles ſelbſt ſowohl Jeanne Sophiens Geheimniß als auch den ge⸗ machten Vergleichsvorſchlag erfahren hatte?
Und wie legte ſie nicht ihre Worte der armen Viola vor, welche erſchüttert, zuerſt durch die Nachricht vom


