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vorher eingegangenen Verbindung, ſo bleibt deſſen unge⸗ achtet Konſtantin Sterner, mit obgenannten Ausnahmen, mein Univerſalerbe. Unter dieſen Umſtänden wäre dann mein Wunſch, deſſen Erfüllung jedoch ganz von ihm ab⸗ hängen ſoll, daß er eine geringe Summe von dem Erbe zu Gunſten von Auguſten v. Spalden abtrete.“
Einige weitere Verordnungen und die Unterſchriften des Teſtators und der Zeugen ſchloſſen den Aktus.
„O Gott!“ ſeufzte Auguſte,„ich bin alſo wieder beſtimmt, das Opfer der Wahl eines Andern zu werden.“
„Sey nicht närriſch, Kind,“ rief Herr v. Spalden und ſtarrte auf das Teſtament, wie wenn er fürchtete, Alles ſey nur ein Gaukelſpiel ſeiner Einbildungskraft.
„Opfer! was denkſt Du? Ich ſage Dir, das iſt ein großes, ein unerhörtes Glück; die Sache ſpricht für ſich ſelbſt, Auguſte. In Gottes Namen, bringt meinen Frack her; ich muß gleich zum Bürgermeiſter.“
„Was ſeh' ich, mein Kind, Thränen?“ ſprach die überglückliche Mutter, während ſie den ſchwarzen Frack ihres Mannes aus einem Wandſchrank hervorholte.„Doch laß uns hören,“ ſetzte ſie hinzu und hing den Frack an die Seſſellehne,„was der Brief an Dich enthält.“
Auguſte erbrach den auf Papier d'amour zierlich geſchriebenen Brief, und las:
„Mein gnädiges Fräulein!
Beiliegende Abſchrift von dem Teſtamente Ihres ver⸗ ſtorbenen Oheims dürfte den kühnen Schritt rechtfertigen, womit ich als ein Ihnen völlig Unbekannter es wage, dieſen Brief an Sie zu richten; aber da wir beide ſeinen zwei Monate vor ſeinem Tode geäußerten Wunſch in Betreff einer ehelichen Verbindung zwiſchen uns kennen, ſo habe ich es für meine Pflicht gehalten, Sie nicht in Ungewißheit über meine Denkungsart zu laſſen. Mein Herz war bis jetzt frei und durchaus unabhängig von der Allmacht, die man der Liebe zuſchreibt; das mögen Sie ſelbſt daraus ſchließen, daß ich nicht allein ohne
und
der aus. war
ſtant. wird


