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es Auf der Brücke blieb er ſtehen, lehnte ſich über das he Geländer, um deſto beſſer ſehen zu können, wie die ho⸗
hen ſchlanken Birkenſtämme ſich in den dnnkelgrauen m Wellen ſpiegelten, welche aus der ſchäumenden Mitte er des Stroms langſam dem Ufer zuwogten;— und als m er ſein Auge emporhob, ließ er es über die ſchattenreichen
Bergeshöhen hingleiten, welche ſich gleich ſchützenden er Bollwerken, an den ſchlängelnden Wegen emporthürmen, in die wiederum durch den beſtändigen Wechſel des Gehens
und Fahrens das Bild belebten und noch anziehender r⸗ machten.
an 3 Links von der Seite, woher Ivar kam, lag, wie n⸗ heute noch, das treffliche und reinliche Gaſthaus von n⸗ Quiſtrum, ſo oft ein erſehnter Ruheplatz für die müden
Reiſenden. Dahin blickte Ivar mit ſehnſüchtigem Auge, nachdem er hinlänglich die reizende Umgebung angeſchaut hatte, welche, ſo oſt er ſie auch betrachtete, dennoch ihm
ſtets wieder neu vorkam.
„Hier muß ſchon gut wohnen ſein,“ dachte Jvar, und trat wohlbekannt mit der Oertlichkeit, links durch den Vorplatz, von wo aus er gerade nach der Küche kam. Hier blieb er aber, ſtumm vor Verwunderung un⸗ ter der Thüre ſtehen, denn es bot ſich ihm ein Anblick dar, welcher einen tiefen Eindruck auf ſeine ſchon ohne⸗
es hin aufgeregten Sinne machte— und der auch nach den en mannigfaltigſten Ereigniſſen vieler Jahre nicht aus ſeinem ti⸗ Gedächtniſſe ſchwand. on An dem Herde ſtand ein ſchlankes Weib mit einem nd Kinde auf dem Arme, und rührte mit einem Löffel in— e. einem Milchtopfe. An der feinen Hand, deren Haut ne Jvarn weißer dünkte, als der Silberſchaum des Fluſſfſs n⸗ draußen, blitzten koſtbare Ringe, in deren buntem Ge⸗ ke funkel ſich der Glanz des kniſternden Feuers wiederſpie⸗ l⸗ gelte. Als dieſes nun höher aufloderte, warf es einen ah röthlichen Schimmer auf ein Angeſicht, deſſen bleiche n⸗ Farbe ein blaßbläulicher Rand unter einem paar matt⸗ 3
Der Stiiutsjunge.


