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die erſte wieder an;„aber er hält ſich ſehr ſtattlich, daß muß man zugeben.“
„Gewiß,“ rief die dritte;„nur ſchade, daß das knappe Fräckchen bei den gewandten Drehungen ſo be⸗ ſeſſen herumwedelt.“
„Ja, meine Damen, iſt es nicht zu unglücklich,“ ſprach die vierte in dieſer Gruppe,„daß Armuth und Stolz immer Hand in Hand gehen müſſen? Was den⸗ ken Sie wohl, der königliche Sekretär H.— bot ihm vor einiger Zeit einen ſchönen ſchwarzen Anzug, den er abgelegt hatte, für nicht den vierten Theil des Werthes an, aber anſtatt das Anerbieten mit Dank⸗ barkeit anzunehmen, was glauben die Herrſchaften, daß er antwortete? Nun nichts weniger, der unverſchämte Burſche, als: der königliche Sekretär würde ſchr verbinden, wenn er ſich künftig weder in ſeine arde⸗
robe noch in ſeine übrigen Angelegenheiten miſchte.“
„Das iſt abſcheulich, auf Ehre ganz entſetzlich!“ verſicherten die Uebrigen; und dann flüſterte man eine Menge Anekdoten hinter dem Rücken des armen und hochmüthigen Candidaten, der indeſſen, in ein anderes Weſen verzaubert, gewandt und anmuthig ſeine Dame in den leichten Wirbeln des Walzers herumſchwang, ſo daß ſich mancher Fähnrich ſeine Geſchicklichkeit wünſchte. Nach beendigtem Tanz führte er Roſa an ihren Platz, und wagte es, noch einen Blick auf die ſchöne, liebliche Geſtalt zu werfen, worauf er ſich wie⸗ der in ſeine einſame Ecke verfügte, wo der Roſenſchleier
der Illuſion bald zerriß und er ſich in die kalte Wirk⸗
lichkeit zurück verſetzt ſah.
Gleich darauf verſammelten ſich die Gäſte um den reich ſervirten Tiſch. Der Profeſſor bekam ſeinen Platz neben der Wirthin und wurde hier durch manche leichte Anſpielung auf das junge Paar und die ſchweren Zei⸗ ten, ſo wie das Glück für arme junge Männer, wenn ſie gute Freunde beſäßen, da man in ge enwärtiger Zeit nur durch das verwünſchte Geld Beſbrderune erlangen könne, nebſt vielem anderem Schlechtem und
Der Profeſſor und ſeine Schutzlinge. 2


