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war ſtill; und eine Umarmung— ich glaube, ſie war inniger, die als die beim erſten Wechſeln der Ringe geweſen war—
. gab dem Augenblicke, welcher die ſchon geſchehene Auf⸗ mit üöſung beſtätigte, eine eigene Bedeutung.
die„ Ich möchte aber doch,“ ſagte er endlich,„ſehr gerne und ein Andenken von Dir beſitzen.. gib mir eins!“ weiß Sie ergriff eine Scheere, ſchnitt eine von ihren
virk⸗ ſchönſten Locken ab, reichte ihm dieſelbe dar und ſagte, hoch nachdem ſie auch von ihm eine genommen hatte:„Dieſes nen, als Unterpfand unſeres neuen und unverbrüchlichen Bun⸗ an, des!... Wann Du auch kommen magſt, ſo findeſt Du icken ein Herz, das Dein Bild und Dein Andenken verwahrt, ber⸗ ſo lange es lebt!“ gut Hiemit war es aus: ſie ſchieden. Werden ſie ſich llen⸗ wohl jemals wieder treffen?
Er und ich, wir wechſelten nur wenige Worte...
Wir litten beide gleich viel von dem Wiederſehen.
ſtellt Späterhin habe ich von Nilman, dem immerwährend ohne ſelbſtaufopfernden, unermüdlichen Diener, gehört, daß eund das Zuſammentreffen mit Edith wohlthätig auf den
eſter. Grafen gewirkt hat. Dennoch will er es um keinen Preis aken, erneuern. Ja, Iſt es aber nicht ſonderbar, daß Edith, die nach
nein dem Beſuche bei Hermann einer vollkommenen Ruhe keine genießen könnte, ſtatt deſſen wirklich melancholiſch ge⸗ worden iſt? Nichts intereſſirt ſie mehr, weder das Auf⸗ -rach ſehen, welches ſie erregt, noch der Reichthum von Ver⸗ Blick, gnügen, welcher ſich hier darbietet, noch auch die Schätze nge⸗ höherer Natur, welche dieſe Stadt bewahrt. Die ange⸗ nehmen Bekanntſchaften, welche wir hier gemacht haben, ppen theils mit berühmten Landsleuten, theils mit verſchiedenen elig. vornehmen franzöſiſchen Familien, ſind ihr alle ganz Ring gleichgültig. Geſehen haben wir jetzt auch ſo ziemlich ieſen Alles, und wenn wir hinzurechnen, daß wir Alle an⸗ fra⸗ fangen, den Einfluß des Heimwehs zu empfinden, ſo iſt kein Grund zu einem längeren Aufenthalt weiter inem vorhanden. ganz Alſo, mein beſter Herr Helmer, machen Sie ſich 4
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