Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1849)
Entstehung
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ſprangen auf Onkel Janne zu, welcher mit erkünſteltem Verdruſſe ſagte:

Was nun, Mosje Primus! was gibt's? Warum ſtreifft Du um dieſe Zeit mit Murre umher?

Doch Primus und Murre ſtehen mit dem Onkel Janne in einer allzu nahen und vertraulichen Verbin⸗ dung, als daß wir ſie dem Leſer nicht in einem beſon⸗ dern Capitel vorſtellen ſollten.

Drittes Capitel. Onkel Janne's Anhängſel.

Wir haben oben erwähnt, daß Onkel Janne ein ungewöhnlich kleiner Mann war, und wir müſſen hin⸗ zufugen, er würde, obgleich er es für eine Sünde hielt, wenn man nicht mit Allem hier auf Erden zufrieden wäre, es dennoch ſehr gerne geſehen haben, wenn er einmal um einen Fuß größer erwacht wäre.

Da ſich aber dieſes nun einmal nicht thun ließ, ſo beluſtigte er ſich aus Herzensgrunde über ſeinen Schat⸗ ten und war außerordentlich zufrieden, wenn er bei ſei⸗ nen Promenaden ſah, wie kraftvoll, groß und mannhaft ſich dieſer vor ihm darſtellte.

Aber bei dieſer Art von Geſellſchaft war dennoch ein Fehler anzumerken.

Onkel Janne plauderte ſehr gerne, und obgleich er es nicht verſchmähte, bisweilen die Worte an ſeinen geliebten Doppelgänger zu richten, ſo war und blieb es doch immer einförmig, allein zu reden, weßhalb er mehr⸗ mals im Begriff geweſen war, ſich einen kleinen Hei⸗ ducken, eine Art von Mittelding von Schüler, Geſell⸗ ſchafter und Ranzenträger anzuſchaffen.

Dann aber bedachte er wieder, wen er auch an⸗ nähme, ſo könnte er ſich immer darauf ge aßt machen, daß der Schüler dem Lehrer bald über den opf wachſen