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Lüge Boris Gudonow zum wirklichen Urheber des Mor⸗ des an dem Czarewitſch geſtempelt wurde und Baſil ihm dem Fluche von ganz Rußland preis gab, erſchien es dem Letzteren jedoch auch wieder rathſam, die Anhänger dieſer wenn auch geſtürzten, aber immer noch mächtigen Familie für ſich zu gewinnen, indem er aller Conſequenz ſeines Lügengewebes vergeſſend, Boris Gudonow's Leichnam mit großem Pomp in das berühmte Kloſter von Troiza bringen ließ. So lag auf dem heiligen Rußland der Fluch der abſcheulichſten Ränke, denen als Brandmal ſogar der ſinnvolle Zuſammenhang mangelte. Baſil Schu⸗ iski hatte jedoch gar nicht ſo ſchlecht ealeulirt, als er durch die pomphafte Ueber iedelung der ſterblichen Ueberreſte des Czaren Boris deſſen Anhängern eine Conceſſion mach⸗ te und ſie ſich zum Danke verpflichtete. Der Zug, welcher die Straßen Moskau's paſſirte, gab Zeugniß von der un⸗ geheueren Menge der Freunde dieſer geſtürzten Czaren⸗ familie.
Der nämliche Tag, welcher dieſen geiſtlichen Prunk für einen officiellen proclamirten Mörder ſah, bot Pras⸗ kowa eine Freiheit, die ſie nicht unbenützt vorübergehen ließ. Ihr Vater hatte ſich als eifriger Anhänger der Gudonows dem Leichenzuge angeſchloſſen und Ephim vertrat ſeine Stelle in der Bude. Unbeängſtet konnte Praskowa in Ilia's Geleite nach dem Kreml zur gefan⸗ genen Czarin eilen. Das reichlich an Petruſchka geſpen⸗
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