Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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mordet Geglaubte von ihm, dem Thronräuber, ſchwere Rechenſchaft fordern wird.

Praskowa ſchien vor Erſtaunen ſtumm geworden zu ſein.

Nun, Kind, haſt Du die Sprache bei dieſen guten Nachrichten verloren? fragte Marina,habe ich nicht volle Urſache zur Hoffnung auf den neuen Wechſel des Geſchickes?

Ach, meine gütige gnädigſte Herrin, ich bin wie von einem Zauber gefeſſelt, redete Praskowa...darf ich mich denn Deiner ſchoͤnen Hoffnung wirklich ſo in gan⸗ zer Seele freuen? hat man Dich nicht vielleicht getäuſcht mit dieſer fröhlichen Nachricht?

Hier iſt keine Täuſchung moglich, entgegnete die Czarin..Xaver Golczewski entweiht ſich nicht durch lügenhafte Erfindungen. Bei dieſen Worten zog Marina ein paar Briefe aus ihrem Schlafmantel hervor, welche ſie ſorgſam bei ſich verborgen trug.Siehe Kind, dieſe beiden Schreiben ſind mir durch irgend einen guten Geiſt, den ich nicht kenne, zugekommen, ſagte ſie... Einer der mich verhörenden Bojaren iſt ein unbekannter Freund, der ſeiner ſelbſt willen ſich gegen mich in's Gewand des Geheimniſſes hüllt. Ich fand, wenn dieſe Herren mich ver⸗ ließen, die Briefe auf mein Bett geworfen. Sie ſind Bal⸗ ſam für mich geworden, in ihnen fand ich Nachricht über mei⸗ nes gnädigen Herrn Vaters und der Seinigen Geſchick. Pater