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er unſer allergnädigſter Czar geworden, gar nicht an⸗ ders hat belohnen können. Ich ſehe es kommen, daß Pe⸗ truſchka, von dem man früher glaubte, er verſtände ſich nur darauf, ein Geſpann zu lenken, noch dereinſt im Bo⸗ jarenrathe Sitz und Stimme erhalten wird.“
Auf dieſe ihr gewordene Kenntniß baute Praskowa einen Plan, zu dem ihr Herz ſie drängte.„Ilia,“ fragte ſie gelegentlich den treuen Burſchen...„haſt Du mich, Deines Herrn Tochter, lieb?“
„Ich will mein Lebtag keinen Schtſchi(Kohlſuppe) mehr eſſen und der Teufel ſoll mich holen, wenn ich je⸗ mals nur eine Krume von Nataſchas Pirogen(Paſtet⸗ chen) oder Blinni anrühre!“ betheuerte Ilia und in ſei⸗ nem Munde und bei ſeiner unermüdlichen Eßluſt war das ein Schwur, der mehr in's Gewicht fiel, als wenn der orthodoxeſte Rechtgläubige alle Heiligen angerufen hitte.
Praskowa ſagte ihm, wie er ihr den größten Dienſt erweiſe, für den ſie ihm lebenslänglich dankbar ſein wolle, wenn er ihr durch ſeinen Bruder Petruſchka die Moglich⸗ keit verſchaffe, ihre jetzt ſo unglückliche Herrin Narina ſehen und tröſten zu können. Ilia meinte, das ſei ein Wageſtück, von dem er ſich wenig Erfolg verſpreche, denn Petruſchka würde ſich wohl ſchwerlich dazu verſte⸗ hen, indeß er wolle es verſuchen, wenn ihm Nraskowa das Mittel der Ueberredung bei ſeinem Bruder, der ein großer Liebhaber von gebrannten Waſſern ſei, ge⸗


