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welcher für Kitai⸗Gorod, dem Kaufmannsviertel, ein be⸗ wunderter Matador war, Haus gehalten und die Küche beſtellt werde, für eine ſorgſame Wirthſchafterin wie Na⸗ taͤſcha gewiß eine hoͤchſt erquickliche Kenntniß.. wie Saſchinka Michai tſch, die nach dem Tode ihres Mannes mit erſtaunenswerther Energie deſſen Silbergeſchäft fort⸗ ſetzte und eine der glänzendſten Buden in den Rjädi beſaß, ihr Haus verwalte, was bei einer Menge von Arbeitern, die dazu gehörten, gar nicht ſo leicht war. Ilia wußte genau zu ſagen, wie viel Hochzeitskronen*) und zuweilen auch ſogar für wen ſie bei Saſchinka Michailtſch(die in dieſem nationalen Artikel einen beſondern Ruf ſich er⸗ worben hatte) beſtellt worden waren, welche Kenntniß für Nataͤſcha als eine höchſt anziehende Erfahrung galt, denn ſie rechnete feſt darauf, daß Papinka(Papachen) Walujew die Hochzeitskrone für ſeine Praskowa nicht ohne ihre(Nataͤſcha's) Zuſtimmung und vorheriger Be⸗
*) Die Hochzeitskronen ſpielen ſeit uralter Zeit in Rußland eine große Rolle, ſie werden dem Brautpaare in der Kirche aufgeſetzt. Es ſind die wunderlichſten Kronen, die man ſehen kann und beſtehen aus vielen ſilbernen Blättern, Halmen, Aehren, Blumen u. ſ. w., in welches Geflecht man noch Sternchen aus Goldblech, Perlen, geſchliffene Kryſtalle, Edelſteine, gemachte Blumen und viele andere
Dinge hineinhängt.


