Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ten, denn immer noch wüthete der Kampf um die in der Stadt verſtreuten Wohnungen der Polen, die mit gutgezielten Flintenſalven ihre Angreifer begrüßten. Mit Mühe nur vermochten gegen die Mittagszeit die Häup⸗ ter des Aufſtandes dem Blutbad Einhalt zu thun. Erſt als Baſtl Schuiski und die vornehmſten Bojaren, um⸗ geben von einem impoſanten Strelitzen⸗Corps die Stra⸗ ßen durchzogen und ausriefen, daß dem Betrüger ſein Recht geſchehen und man nicht den Unſchuldigen mit dem Schuldigen verwechſeln dürfe, unterließ das von Branntwein, Raub und Mord überſättigte Volk die An⸗ griffe auf die Wohnungen der Polen, an welchen nun Strelitzen zur Wache auſgeſtellt und mit den Polen Waf⸗ fenſtillſtand unter der Bedingung abgeſchloſſen wurde, daß die Bojaren ihnen gegen das Verſprechen, ſich bis zur gänzlichen Beſchwichtigung des Aufſtandes ruhig und eingeſchloſſen in ihren Häuſern zu halten, Leben und Ei⸗ genthum verbürgten.

Während die größte Maſſe des Volkes die blutigen Ueberreſte ſeines Gebieters und Basmanows, deſſen Leb⸗ lings, unter den ſchändlichſten Mißhandlungen derſelben auf den Hauptplatz ſchleppte und beide dort auf einem Tiſche zur Schau ausſtellte, ritt Baſil Schuiski mit einem anſehnlichen Gefolge nach dem St. Cyrilluskloſter, wo er ſich bei der Czarin⸗Mutter melden ließ.

Als er in das Zimmer dieſer erlauchten Frau ein⸗