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nung ein Bild des Jammeers. Ergriffen von dieſem ent⸗ ſetzlichen Anblick warf ſich einer ſeiner waffenloſen Offi⸗ ziere der Deutſchen, ein geborner Liefländer, Namens Fürſtenberg, auf die Empöorer, um ihnen den Czar zu ent⸗ reißen, doch in wenigen Minuten lag der in Stücken ge⸗ hauene muthvolle Mann zu den Fuüßen ſeines unglückli⸗ chen Herrn. Brüllender Jubel begleitete ſeinen Fall.
„Hei da! machen wir uns einen Narren⸗Czar, wie ein luſtiges Volk einen haben muß!“ kröhlte eine Stimme aus dem wilden Haufen. Augenblicklich fand der Gedanke Beifall. Man riß dem Czar gewaltſam die Kleider vom Leibe und zog ihm den ſchmutzigen fettglänzenden Kaftan eines Paſtetenbäckers an. Die Luſt über dieſe Verwand⸗ lung durchraſte auch die Nebengemächer, wieherndes Ge⸗ lächter erſchallte.„Das iſt der Czar aller Reußen! er trägt die Kleider, die ihm gebühren. Singt ihm Hymnen!“ ſchrien Alle.
„Wo iſt der Czar aller Reußen?“rief eine Stimme... „laßt mich durch, ich will ihn Beichte hören.“
„s' iſt Walujew, der Heiligenbilderhändler... laßt ihn durch,'s wird Spaß geben, er hört ihn Beichte.“
Gleich einem angeſchoſſenen Eber, deſſen Augen voll Wuth funkeln, brach Walujew, ein Piſtol in der Hand, durch die ihm Platz machende Menge.„Kennſt Du mich?“ ſchrie er dem in ſeiner tiefen Entehrung ſchweigenden und ſeine Schmerzen verbergenden Czar zu:„Hund von einem


