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hebung des Hinderniſſes hinſichtlich Praskowa's väterli⸗ chen Glauben nur den Kummer und die Furcht zu erbli⸗ cken, ſeiner Liebe früher oder ſpäter entſagen zu müſſen. „Ach wie wenig verſteht Ihr ein Urtheil über das weib⸗ liche Herz zu fällen! es hat nur eine Religion, eine Kirche, und das iſt die Liebe,“ ſagte ſie. Ueberlaßt Alles mir, Herr von Golczewſki.“— Sie befahl Praskowa zu
ſich.
Das hohe Roth auf den Wangen des ſchönen Mäd⸗ chens verkündete die Bewegung des Herzens, welcher es bei der unvermutheten Gegenwart Jultans unterlag.
Was meinſt du, meine liebe Kleine, wenn Du für den „. n,.„ Dir von Deinem Vater beſtimmten Ephim einen feinen
lanken Ritter fändeſt, der Dich liebte und Dein be⸗ 1-) †o 21 frte Mrr ſch d gehrte?“ fragte Marina ſcherzend.
„ Ach, meine hohe gnädigſte Herrin.. ich bin gewiß ein recht thörichtes Kind, daß...“
„Du das wirklich glaubſt?“ fiel ihr die Czarin la⸗ chend in's Wort.„Nun, nun, nicht ſo ſchüchtern und verzagt. O, Du Schelmin, willſt Du Dich in den Schleier des Geheimniſſes vor mir hüllen und vergiſſeſt dabei, daß Du mir doch ſelbſt bekannt haſt, wie dieſer junge ſeine Herr Dir im Köpfchen ſpukt? Herr von Golczewski, gebt ihr die Hand und nehmt Euer erobertes Theil an Euch, mich aber laßt die Schutzpatronin Eurer Liebe ſein.“
Praskowa fand keine Worte; eine ſolche Ueberra⸗


