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ganzen ruſſiſchen Nation darbringe. Der junge Fürſt Di⸗ mitry Trubetzkoi trat dann hervor und fügte der Anſprache Baſils noch bei, daß die Bojaren wie die Nation um die Gnade ihrer Herrin bäten, ihr Ehrerbietung und Treue bis in den Tod verſichernd. Marina erhob ſich aus dem Seſſel und entgegnete einige Worte des Dankes für die ihr als Willkommen geäußerten Geſinnungen. Der junge Fürſt Trubetzkoi brachte ein begeiſtertes Hoch aus, in das ſämmt⸗ liche Großbojaren einſtimmten. Dann nahte ſich der Pa⸗ triarch mit ſeinem Klerus und der Segen wurde über Marina geſprochen, die geſchwungenen Weihrauchfäſſer der die⸗ nenden Geiſtlichkeit umhullten die feierliche Scene mit aromatiſch duftenden Rauchwolken. Nachdem auch dieſe Ceremonie geendet war, rief der ehrwürdige Patriarch mit lauter Stimme, daß Alle ihn hören konnten:
„So ziehe nun ein, Du Geſegnete, in die Mauern des Kremls, dem Sitze unſerer glorreichen Czaren und werde eine liebende Mutter und hohe Zierde für das heilige Ruß⸗ land und ſein gutes Volk.“
Dem Brauche gemäß hoben die Bojaren die Cza⸗ renbraut auf ihre Arme und trugen ſie nach einer unter⸗ deß vorgefahrenen mit zwölf herrlichen Tigerſchecken be⸗ ſpannten Karoſſe, die mit rothem Atlas ausgeſchlagen und mit perlengeſtickten Kiſſen verſehen war. Auf ein von der Brücke mit einer weißen Fahne gegebenes Zeichen be⸗ gannen nun alle Glocken zu läuten und deren waren drei⸗


