Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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„Gut, Conſtabel! Ich lade ſie zum Frühſtück ein; ſobald wir unter Segel gehen, iſt der Tiſch in Ord⸗ una Sage dem Koch ich will keine Schande von ihm aben!“ „Soll geſchehen, Herr Capitain!“

Bas lenkte ſeine Schritte auf die Kabuſe zu, wo er den Koch in unglaubliche Thätigkeit ſetzte..

Der Capitain dagegen warf die Cigarre über die Regeling, nahm das Fernrohr unter den Arm und begab ſich hinunter in den Salon, um als Wirth auf dem Seefräulein die Honneurs zu machen..

Mit einer raſchen Bewegung drehte er den Handgriff um; doch er war kaum über die Schwelle geſchritten, ſo ſtutzte er zurück mit jenem Ausdrucke von Heftigkeit und Erſtaunen, welcher ſich gewöhnlich zu erkennen gibt, wenn man zufällig auf eine recht große Ueberraſchung nt, ſie mag nun von angenehmer oder unangenehmer rt ſein.

„Wetter! nun bekam er einen Stich in die Bruſt! Ja, ja, Bas iſt der Mann dazu, eine kleine Luſtigkeit anzuſtiften!“ murmelte der glückliche Conſtabel, welcher ſich zurückgeſchlichen hatte und eben bei dem Eintritte des Capitains mit ſeiner reſpektabeln Perſon die Oeff⸗ nung der Kappe füllte. Und dürfen wir Albin's Gefühle bei ſeiner Ueberraſchung nach dem Ausdrucke in ſeinem Geſichte beurtheilen, ſo müſſen wir annehmen, daß dieſe Gefühle ausſchließlich der Freude angehörten, denn ſelten hat wohl ein Geſicht ſo viel ungemiſchtes Entzücken verrathen, ſo buchſtäblich geſtrahlt von dem inwohnen⸗ den Glücke, wie in dieſem Augenblick das ſeinige, und nur durch die höchſte Anſtrengung vermochte er ſein

Entzücken zu einer hinlänglichen Wärme, zu einer

ſchicklichen Ruhe zu mäßigen, als er, vortretend, die Hand der älteren von den beiden Damen küßte und herzlich und verbindlich ſeine ebenſo große als angenehme Ueberraſchung äußerte, die Frau Mörk und die Demoiſelle Roſa als Paſſagiere erhalten zu haben, ein Glüͤck, welches das Seefräulein gewiß niemals vergeſſen könnte.

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