Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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in einem rothlackirten Rahmen mit vergoldeten Leiſten, und an den Seiten deſſelben ein Stück Seife mit Por⸗ trait auf dem Umſchlage, eine halbe Flaſche voll Haaröl aus dem Vorrathe des Capitains, eine kleine Flaſche voll Spiritus, um ſie bei eintreffender Seekrankheit oder bei Ohnmachten unter die Naſe zu halten. So war die Toilette.

Noch aber war etwas übrig.

Eine kleine Zimmermannskiſte für feinere Werkzeuge war ausgeleert worden und bildete mit ihrem polirten abſchüſſigen Deckel einen netten Secretair, eine Nach⸗ ahmung desjenigen, der in der Kajüte des Capitains unter dem Wandſpiegel ſtand. Eines von den beſten ſeidenen Taſchentüchern des Conſtabels flatterte als Gardine vor der Fenſterſcheibe, und der Schooß eines abgetragenen blauen Rockes bildete nun, gehörig feſtge⸗ nagelt, eine Matte über den kleinen Fußboden.

„Ehrlichet Bas!“ ſagte Albin, der wirklich Scheu genug hatte, das jungfräuliche Bett wieder in Ordnung zu machen,„wie froh iſt wohl Dein Herz bei dieſem Allem geweſen!... Möge nur Deine neue Göttin aller dieſer Huldigung würdig ſein!“

Und um ſeinen Bas recht zu erfreuen, legte Albin noch einige Artikel auf den Tiſch und ging darauf zurück in den Salon, wo er ſelbſt ſich niederzulaſſen gedachte, und wo er auch gut ſchlief, als Bas ſpät in der Nacht mit der weiblichen Bevölkerung des Seefräuleins zurück⸗ kehrte und dieſelbe unter unzähligen Complimenten, Ver⸗ beugungen und Entſchuldigungen über die Abweſenheit des Capitains in das für ſie beſtimmte Zimmer führte.

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