Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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„doch,“ fuhr er fort, indem ſeine erfindungsreiche Phan⸗ taſie bald bei der einen, bald bei der andern Verbeſſerung weilte,„er machte mich neugierig auf ſeine Geſchicklich⸗ keit. Wie es auch ſein mag, ſo iſt die Zeit knapp und eine Reiſe keine Ewigkeit.... Petter!“

„Herr Capitain!“

„Ich will Dir ſagen, mein lieber Petter, daß Du hier in der Kajüte ein paar Damen aufzuwarten be⸗ kommſt, wenn ſie, was wohl die meiſte Zeit der Fall ſein wird, ſich nicht ſelbſt helfen können. Sei höflich, aufmerkſam, flink in Deinen Arbeiten, und vor allen Dingen zeige, daß Reinlichkeit die Hauptſache an Bord iſt! Führſt Du Dich zu meiner Zufriedenheit auf, ſo erhältſt Du auch von mir ein Trinkgeld— läſſeſt Du Dir aber die geringſte Nachläſſigkeit und Verſäumniß zu Schulden kommen, ſo magſt Du Dir die Folgen ſelbſt zuſchreiben!“

„Aber,“ wendete Petter ein, welcher meinte, es ſei beſſer, vor⸗ als nachbedachtſam zu ſein,„wenn ſie mich nun ſo fleißig beſchäftigen, daß ich nicht an zwei Orten

ſein kann, welcher Glocke ſoll ich dann gehorchen, wenn

es beim Herrn Capitain gerade dann klingelt, da ich bei ihnen bin?“

„Biſt Du bei ihnen, ſo thuſt Du natürlich erſt ſo ſchnell wie möglich, was zu thun iſt; wo Du aber ſonſt ſein magſt, ſo halte die Ghren offen, wenn ich klingle.

=. Und nun hurtig an's Werk mit unſern Anordnungen!

Du ſollſt in beide Kojen Matratzen legen und oben drauf die feinſten Laken, die wir haben, und die weißen Piqué⸗ decken. Beſchmutze die grünen ſeidenen Gardinen nicht,

ſondern nimm Dich in Acht, damit Alles fein ausſieht.

Dieſe Armleuchter muß ich Dir wohl losſchrauben—

mache nur den Wandſpiegel nicht entzwei, wenn Du ſie

wieder feſtſchraubſt, und mache ſie ſo blank, daß ſie glänzen, wie Gold!... Doch warte: Du mußt mir erſt dieſe Schiebladen ausräumen helfen. Teufel, ſolche Mühe! Wir müſſen Alles in den Salon ſcaffen, ſo

Der Jungferthurm. IV.