Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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intereſſirte und machte, daß er fragte:„Wie viel Miethe verlangſt Du denn?“

„Achtzig Franken im Monat!“

„Das iſt doppelt ſo viel, als meine beſten Matroſen erhalten!“

„Wenn der Herr Capitain mir erlauben, meine Meinung zu ſagen, ſo wollte ich ſagen, daß ich glaube, ich bin ſo gut wie Drei!“

„Du biſt beinahe unverſchämt! Willſt Du vierzig Franken nehmen?“

„Nein, Herr Capitain!“

„Adieu denn! ich ändere nie ein Anerbieten, das ich kuunne gethan habe.... Ich werde Dich an's Land ſetzen

aſſen!“

„Aber, Herr Capitain, ich will nothwendig zur See, und meine achtzig Franken verdiene ich. Entweder muß ich ſte haben oder auch gar nichts; was es aber ſein ſoll, das überlaſſe ich Ihnen zu entſcheiden— kommen Sie glücklich nach Hauſe, ſo werden Sie mir das Ge⸗ forderte nicht verſagen!“

Albin hatte ſich auf die Seite gewendet und gewahrte nicht das Hohnlächeln, welches die Lippen des Matroſen kräuſelte.. b

„Weil Du mit die Beſtimmung der Bedingungen überläſſeſt,“ antwortete der Capitain nach kurzem Be⸗ denken,„ſo nehme ich Dich an. Rechtfertigſt Du Deine prahleriſche Selbſtempfehlung, biſt Du wirklich ſo gut wie Drei oder auch nur wie Zwei, ſo iſt es billig, daß Du darnach Deine Ablohnung erhältſt; biſt du dagegen, was ebenſo wahrſcheinlich iſt, ein Aufſchneider und ein Taugenichts, ſo erhältſt Du auch Nichts. Jetzt iſt es abgemacht— Du kannſt gehen!“

Der neue Matroſe verbeugte ſich und verließ die Kajüte mit einem kurzen:„Ich danke, Herr Capitain!“

„Ein ſonderbarer Paſſagier!“ ſagte unſer Capitain, indem er aufſtand und mit dem Gedanken an die erwar⸗ teten Damen ſeine Kajüte in nähers Betrachtung nahm;

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