Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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noch bezweifelt, daß das ein Niederländer iſt, ſo wird man wohl davon überzeugt, wenn man ein Frauenzim⸗ mer in blendend weißer Kontuſche mit ernſten Schritten über das rein geſcheuerte Deck ſchreiten ſieht mit einer Kanne voll rauchenden Waſſers in der Hand, um jenem unbeweglichen Herrn dort eine Taſſe Thee zu ſerviren, welcher Herr in ſeinem blauen Flausrocke mit den unge⸗ heuer großen hornenen Knöpfen gemächlich über die Baſtingage blickt, nicht um die ihn umgebenden Fahr⸗ euge zu betrachten denn in ſeiner Meinung iſt außer fenm eigenen kein einziges der geringſten Aufmerkſam⸗ keit würdig ſondern um mit unendlichem Intereſſe den Rauchwirbeln zu folgen, welche aus ſeiner Thonpfeife aufſteigen.

Neben dem Holländer liegt eine engliſche Brigg, kohlſchwarz, mit von dem Steinkohlendampfe braun ge⸗ färbten Segeln, und hie und da in der Takelage eine rothe, zum Trocknen oder Lüften ausgehängte wollene Jacke. Bei der Kappe ſteht ein Mann, an deſſen feſter Haltung und ſichern Blicken man ſogleich den Capitain erkennt; und bedenkt ſich noch Jemand, bemeldten Capi⸗ tain für einen der Söhne des John Bull zu erkennen, ſo verweiſen wir ihn auf das Grogglas, welches auf der Kappe ſteht und ſich vertraulich an ein Stereotyp⸗ exemplar der Bibel lehnt. Noch dazu flattert die britiſche Flagge auf dem Topp und der Mann betrachtet dieſelbe mit großem Wohlgefallen.

Etwas weiter entfernt erblickt man ein langes, niedriges, ausgezeichnet ſchön bebordetes Fahrzeug, deſſen ſämmtliche Segel ſo nett und zierlich beſchlagen ſind, daß es einem Rangſchiffe Ehre gemacht haben würde. Auf dem Halbdecke, oder dem Theile des Deckes, welches ein ſolches vorſtellen ſoll, geht ein elegant gekleideter junger Mann mit elaſtiſchen Schritten auf und ab; zwiſchen dem Daumen und dem Zeigefinger der behand⸗ ſchuhten rechten Hand hält er eine Cigarre in einer Spitze von Bernſtein, aus welcher er je zuweilen einen Mund voll Rauch zieht, den er hernach znit der linken